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Schelling starb vor 150 Jahren
Freigegeben von: Wolfgang Melchior
Der neben Fichte bedeutendste Vertreter des Deustchen Idealismus Friedrich Wilhelm Joseph Schelling starb am 21.8.1854.

Schelling wurde am 27.1.1775 in Leonberg bei Stuttgart als Sohn eines katholischen Pfarrers und Dikaons geboren.
Nach seiner Ausbildung im Tübinger Stift, wo er mit Hegel und Hölderin sein Zimmer teilt, gelangt er über Leipzig 1798 als Professor nach Jena, an dessen Universität er neben Fichte lehrt.

Jena, die Hochburg der (früh)romantischen Philosophie und Literatur, verläßt Schelling jedoch 6 Jahre später (1804) wieder in Richtung Würzburg.

Bis 1840 veröffentlicht er mehrere Schriften, unter denen nur die "Freiheitsschrift" fortdauerte.

Erst 1841 wird er von dem eben an die Regierung gelangten Friedrich Wilhelm IV. von Preußen an die Berliner Universität berufen mit dem Auftrag, den Untertanen den pantheistischen Hegeliansimsus "auszutreiben" und diesen den rechten Glauben zu lehren.

Schelling wie seine romantischen Mitstreiter sahen ihre Aufgabe darin, in der Folge Kants für das Bewusstsein, das Kant als abstraktes Ich stehengelassen hatte, ein neues Fundament zu suchen.

Kant hinterließ ihrer Meinung zwei Aufgaben, die dringend zu lösen waren:
- die Frage nach der Wirklichkeit der Außenwelt. Kant hatte diese lediglich als das Ich affizierende "Ding an sich" stehen lassen
- die Frage nach den Bedingungen des Ich.

Schellings Antworten schlugen einen theologischen Weg ein:
An die Stelle der Erfahrungsphilosophie setzte Schelling einen höheren "Empirismus", der Erkenntnisse nicht aus Erfahrung, sondern aus Offenbarung gewinnen sollte.

Auch wenn die Existenz der Außenwelt nicht geleugnet wurde, so wurde sie jetzt als ein "Sein" oder "Ursein" gedeutet.

Ziel war und blieb die Wirklichkeit Gottes im Bewusstsein aufzuspüren.

Ohne die Methodologie eines Hegels ging Schelling jedoch darin nochmals hinter die Errungenschaften Kants zurück, der die Wirklichkeit Gottes aus dem Reich der Vernunft vebannt hatte oder: der die Wirklichkeit Gottes nicht für das Ich VORAUSSETZTE.
 
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